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in diesem abschnitt werden in unregelmäßigen abständen neuerwerbungen des kihA ganz unterschiedlicher art zur säuglings- und kinderheimgeschichte eingestellt.
Nach längerer Pause werden wieder "neue Artefakte" des kihA in diesen Abschnitt eingestellt.
Dies kann nur sehr selektiv geschehen, da der Speicherplatz begrenzt ist.
19/04/2012
pressefotografie, 1936, "singender besuch im kinderheim", london; die schüler einer londoner singschule ziehen in "krichl. trachten"
durch die kinderheime londons "und erfreuen die kleinen durch das singen von chorälen".


15/04/2012
2 Schwesternbroschen: Deutschland (Münster), 1950er Jahre, bei der ersten Brosche handelt es sich um ein "industriell" hergestelltes Abzeichen, wenn auch aus Silber, denn es gibt Broschen mit dem gleichen Motiv, aber anderer Inschrift (siehe Eintrag vom 25/07/2010 in diesem Abschnitt (Brosche gleichen Motivs aus Freiburg); untere Brosche, Österreich, 1920er Jahre, bei dieser Brosche handelt es sich um einen Künstlerentwurf (Signatur auf der Brosche),



Spendenmarken ("Reklamemarken"), 1920er Jahre
02/10/2010
Alternativen zur "Anstalt" (Säuglingsheim, Kinderheim, Waisehaus) gab es bereits sehr früh, als Beispiele seien hier "Boys Town" (die Geschichte des Werkes von Father Flanagan wurde mit Spencer Tracy verfilmt) und die SOS Kinderdörfer genannt.

reklamemarken, boys town, usa, nebraska, ende1950er jahre



postkarten, sos kinderdorf "ammersee" (hermann gmeiner), diessen, ammerseee, ende 1950er jahre

1950er jahre
29/09/2010

Artikel über das älteste Findelhaus (Vorläufer der Säuglingsheime) "der Welt" in Madrid, Berliner Illustrierte, um 1885.

Drehlade: heute als "Babyklappe" wieder eingeführt und in der Diskussion



25/09/2010

schwesternbrosche, drk kinderkrankenhaus siegen, 1930er/50er jahre (säuglingssheim 1919)

schwesternbrosche, um 1910, (benannt nach gisela v. bayern), münchen, (kinderklinik schwabing)
1907 leitet jusuff ibrahim (siehe unten, gleichnamiger preis (jena) und dessen verstrickungen im im nationalsoz.)



" reklamemarken", säuglingsheim landshut, 1920er jahre

"auch am namenstag im bett festgebunden"

"reklamemarke", um 1905/10
15/09/2010

Postkarte, aus der Zeit des 1. Weltkrieges

Postkarte, 1920er jahre, "Waisenkinder kehren von der Arbeit (sic !) zurück"

Postkarte einer Sinti & Roma-Mission, 1920er jahre

berliner säuglingsfürsorge, 1940er

diverse "reklamemarken", briefmarken, notgeld: kinderfürsorge, waisenhäuser, 1910 - 1920er jahre
05/09/2010
früher bericht über missstände im adoptionswesen, 1914

publikation der caritas speyer, 1935, (hervorhebung nicht im original)

postkarte, kreiskinderheim wermelskirchen, 1965

postkarte, bischöfliche erziehungsanstalt, sannerz, 1930er jahre
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postkarte, evangl. kinderheim hassloch, 1960er jahre
02/09/2010

"notgeld" der stadt halle (rückseite mit waisenhaus-motiv), 1920er jahre

"notgeld" der stadt sülze, rückseiten-motiv:" kinderheil-anstalt", 1920er jahre

briefmarken, 31.dez. 1945, sowjet.zone, (mecklenburg-vorpommern), michel-katalog-nr.26 - 28

reklamemarken, leipzig, 1910 - 1920er jahre
30/08/2010

sog. "reklamemarke" (vigniette), um 1910

sog. "reklamemarke", um 1900

Evangl. Kinderheim Bethlehem, Freiburg i.Brg., 1920er Jahre
07/08/2010

postkarte, deutsche kinderhilfe in bayern, "der bitttende knabe", 1950

siegelmarke, waisenhaus marienberg, 1920er jahre

postkarte, kinderheim, rheine i. westfalen, 1920er jahre
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postkarte, kinderheim st. josef, quierschied-saar, klosterstr. 2, amt sulzbach, 1966
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medaille, kinderheim a.s. makarenko, berlin-johannisthal, ehem. ddr, 1960er jahre
03/08/2010
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postkarte, vorder- und rückseite, 1913

postkarte, um 1910

postkarte, kinderheim suhl, 1940er jahre ("sächs. fechtschule", siehe unten reichswaisenhaus lahr)

postkarte, münchenbernsdorf (thüringen), kinderkrippe "jenny marx", 1968

postkarte, kinderheim st. josef, parsberg (oberpfalz), 1950er jahre

postkarte, kinderheim "maria schutz", overath, bezirk köln, 1960er jahre
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unbekannntes kinderheim, fotografie, "mittagsruhe", um 1905
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postkarte, kinderhilfe, um 1916
31/07/2010

postkarte, "kinderhilfstag", halle a.d.saale, 1911

colorierte postkarte, kath. kinderheim bad sassendorf, 10.8.1925
27/07/2010

holzstich nach einem gemälde "die waisenkinder", 19. jahrhundert
was hier noch "prosaisch" als stimmung von waisenkinder in szene gesetzt wurde,
findet sich weit weniger prosaisch in der hospitalismusfotografie des 20. jahrhunderts wieder
25/07/2010

u.a. die schwesternbrosche ist auf der fotografie gut zu erkennen (freiburg)
aus dem gleichen nachlass siehe auch die brosche aus breslau (unten)
24/10/2010

sog. "reklamemarke" des münchener waisenhauses, 1920er jahre
(spendenakquise)
23/10/2010
die findelanstalten des 17. und 18. jahrhunderts sind die historischen vorläufer der säuglingsheime der zweiten nachkiegszeit

holzstich aus einem artikel über die pariser findelanstalt, illustrierte zeitung (leipzig), nr. 133, 1840er jahre
(die mortalitätsrate der säuglinge in diesen anstalten zu dieser zeit lag bei etwa 80% und höher)

die sog. "drehlade" (heute: babyklappe), paris 1840er jahre (quelle s.o.)

die namenlosen findlinge wurden mit halsbändern gekennzeichnet, paris 1840er jahre

die (wenigen) kleinkinder die ihre frühe kindheit in einer findelanstalt überlebten,
mussten später besondere kleidung tragen, die sie als findelkinder auswiesen
22/07/2010

brosche einer rot kreuz schwesternhelferin, 1950er jahre

silberne schwesternbrosche, städisches säuglingsheim breslau, 1930er jahre
14/07/2010

Holzstich, 1883, über das Reichswaisenhaus Lahr
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spendenmünze, lahr, (originalgröße) 19. jhrdt.( vergrößerung siehe unten)
12/07/2010
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Waisenhaus-Statuten, 19. Jhrdt.
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postkarte, caritas, 1940er jahre
gern würde man dem auf dieser postkarte "vorgetragenen" selbstverständnis der säuglingspflege glauben schenken. es ist heue bedauerlicherweise keine übertreibung festzustellen, dass diese postkarte nicht mehr als eine mit vorsatz verbreitete "propaganda" wiedergibt. auch wenn man mit dieser feststellung gefahr läuft, "ausnahmen von der regel" unrecht zu tun. die "propagandistische" darstellung vermeintlicher und wirkliche "sozialer wohltaten" durch die sog. "freien wohlfahrtsverbände" hat relativ früh weite verbreitung gefunden und wird heute durch das professionelle marketing konsequent - in der sprache und mit den mitteln unserer zeit - fortgesetzt. lange bevor das marketing die emotionen (des käufers) entdeckt hat, wusste man dort vor allem die emotionen weiter bevölkerungskreise zu nutzen und auszunutzen. das süssliche und weltferne "geschwätz" solcher "propagandamittel" steht im krassen widerspruch zu der nahezu kontinuierlich skandalbehafteten wirklichkeit der öffentlichen ersatzpflege und -erziehung insbesondere in kirchlichen händen, gleichwohl welcher konfession. dabei war und ist das hintergründige ziel bis heute im wesentlichen gleich geblieben: spenden ja, öffentliche kontrolle der mittelverwendung nein.
9/7/2010

säuglingsheim, lehmgrubener diakonissen-mutterhaus, breslau, 1930er jahre

kinderheim, marienheim (bonn), 1950er jahre

kinderheim, marienheim (bonn), 1950er jahre

kinderheim, marienheim (bonn), 1950er jahre

kinderheim, marienheim (bonn), 1950er jahre

kinderheim, marienheim (bonn), 1950er jahre,( weitere karten unter dem abschnitt "postkarten")
22/06/2010

postkarte, säuglings- und kinderheim, hamburg-wilhelmsburg (n.s.v.), 1930er jahre

schwesternbrosche, hamburg-wilhelmsburg, 1920er jahre
21/06/2010


zwei veröffentlichungen, ehemaliger ddr, 1950er jahre
15/06/2010
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"dreissig pfennig nur im jahr für das reichswaisenhaus in lahr"
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"viele wenig machen ein viel, vereinte kräfte führen zum ziel"
spendenmedaille (30 pf.) reichswaisenhaus lahr, 19. jhrdt (kihA)
(zu "hinkender boten", "fechtschule", "reichswaisenhaus" siehe
www.laherer-hinkender-bote.de)
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postkarten, reichswaisenhaus, lahr, 1897
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postkarte, um 1910
06/2010


tagungsmedaille, kongress für
säuglingsschutz, belin 1911
(dreisprachiger tagungband ebenfalls im kihA)
06/2010

schwesternbroschen säuglings- und kinderheime, säuglingsfürsorge, kinderkrankenhäuser, pflegeschulen, (kihA).
05/2010
Praktikumsbericht aus einem düsseldorfer Säuglingsheim aus dem Jahre 1939 (kihA). Gerlinde M. aus Düsseldorf arbeitete während ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin sechs Wochen in einem Säuglingsheim ("Annakloster") und hat Ihre dort gemachten Erfahrungen in einem siebenseitigen, handgeschriebenen Praktikumsbericht (inkl. einiger Fotografien) dokumentiert.
Dieser Bericht ist ein Beleg dafür, dass der Wandel der Säuglingsheime von pädiatrischen Säuglingskliniken für kranke und gesunde Kinder zu "sozialen Dienstleistern" für ganz verschiedene Bevölkerungskreise, 17 Jahre nach Verabschiedung des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes bereits begonnen hatte (Dieser wurde nach 1945 durch die Siuation der "Stunde Null" mit ihren außergewöhnlichen Herausforderungen unterbrochen, um dann mit dem Beginn des "Wirtschaftswunder" quasi nahtlos fortgesetzt zu werden.).
Gerlinde M. schildert in sympathischen Worten die Erfahrung einer "Normalbürgerin" dieser Zeit, die erstmals Einblick in die Verhältnisse eines Säuglingsheimes erhält. Sie dokumentiert in ihrem Praktikumsbericht einen "wachen Blick" und einen kritischen Blick in die Umstände, die zu einer frühkindlichen Trennung der Säuglinge von ihrer leiblichen Mutter geführt haben.








04/2010

sog. jussuf ibrahim preis (ehemalige ddr, 1982), gestiftet von der
der carl-zeiss-stiftung, jena (für die uniersitätsklinik gleichen namens
in jena (nicht tragbare silbermedaille); es gibt dazu noch eine
(verkleinerte) brosche gleichen aussehens, für die jeweilige
jahrgangsbeste in der ausbildung zur kinderkrankenschwester.
j. ibrahim (deutschägypter) war ein in der ddr angesehener kinderarzt,
der 1953 verstorben ist. die bennenung der universitätskinderklinik
in jena sowie seine ehrenbürgerschaft wurden anfang 2000 aufgehoben,
da ihm konkrete verstrickungen in das "euthanasie-programm"
der nationalsozialisten nachgewiesen wurden.
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